Anmache im Netz: AKJS und Chill out setzen auf Information und Beratung

In Reaktion auf den Tod einer 14-Jährigen Schülerin in Eichwalde, die den Täter im Internetportal Jappy kennen lernte und sich dort mit ihm verabredete, hat die Aktion Kinder- und Jugendschutz (AKJS) eine Pressemitteilung veröffentlicht, der wir uns anschließen. Als Kooperationspartner des AKJS bietet Chill out Eltern-Medien-Beratungen an.

Anmache im Netz – Was können Eltern tun, um ihre Kinder zu schützen?
Aktion Kinder- und Jugendschutz setzt auf Information und Beratung

Die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg setzt auf Information um Eltern und Kindern Sicherheit im Umgang mit neuen Medien zu geben. Für Eltern ist es wichtig zu wissen, welche Regeln zu Internet und Handy sinnvoll sind und in der Familie umgesetzt werden können. „Wir erleben, dass viele Eltern noch unsicher im Umgang mit Internet und Smartphone sind, weil sie selber nicht mit diesen Medien aufgewachsen sind“, erklärt Klaus Hinze, Geschäftsführer der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. (AKJS).

„Der Fall der 14-Jährigen Schülerin in Eichwalde ist sicher ein tragischer Einzelfall,” so Klaus Hinze weiter, „doch Eltern können etwas tun um ihre Kinder vor gefährlichen Kontakten aus dem Internet zu schützen.“

Wichtig sei vor allem frühe Aufklärung über die Gefahren im Netz sowohl der Eltern als auch der Kinder. Neuesten Studien zufolge (www.mpfs.de / KIM/JIM-Studien) meldeten sich schon jüngere Kinder ab 10 Jahren bei sozialen Netzwerken wie Facebook oder Jappy an. Dringend zu empfehlen ist, dass Eltern und ihre Kinder über die Nutzung von Internet und Handy miteinander reden und gemeinsam Regeln vereinbaren. So gebe es Möglichkeiten Profile im Internet zu schützen und so einzustellen, dass Fremde eben keinen Kontakt zu Jugendlichen aufnehmen könnten. Technische Jugendschutzprogramme könnten verhindern, dass vor allem jüngere Kinder auf für sie ungeeignete Seiten kommen. Das ersetze aber nicht die direkte Kommunikation zwischen Eltern und Kindern.
Die Aktion Kinder und Jugendschutz bietet seit 2009 Elternabende an Schulen und Kindertagesstätten zur Medienerziehung in der Familie an. Diese Veranstaltungen werden vom Land Brandenburg und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg finanziell gefördert. Hier können schon wichtige Fragen geklärt werden, um die Online-Aktivitäten sicherer zu gestalten.

Quelle: Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V.

 

Elternabende zur Medienerziehung in Brandenburg – Jetzt anfragen!

Schulen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe können im laufenden Schuljahr weiter Elterninformationsveranstaltungen zum Thema Mediennutzung in der Familie anfragen.

Das erfolgreiche Projekt der Aktion Kinder- und Jugendschutz . Brandenburg e.V. (AKJS) zur Durchführung von Elternabenden wird von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und dem Land Brandenburg finanziell unterstützt. Insgesamt können 80 Veranstaltungen, auch mehrere an einer Einrichtung, gefördert werden.

Informationen für Eltern

Nach fünf Weiterbildungsgängen der Aktion Kinder- und Jugendschutz stehen über 40 Referent/innen als Ansprechpartner zur Verfügung. Diese “Eltern-Medien-Berater/innen” vermitteln ihr Wissen zum Umgang mit modernen Medien u.a. auf Elternabenden und Seminaren in Schulen und Kindertagesstätten, an Volkshochschulen und in Gesprächskreisen. Interessierte Eltern können sich zu Themen wie Handys, Computerspielen und Internetnutzung informieren und Sicherheit im Umgang mit der Mediennutzung ihres Kindes gewinnen.

Weitere Informationen zur Organisation eines Elternabends finden Sie auf der Website www.eltern-medien-beratung.de.

Themen der Eltern-Medien-Beraterinnen

  • Umgang mit Medien in der Familie
  • Film und Fernsehen – was ist kindergerecht?
  • Internet für Kinder und Jugendliche – Möglichkeiten und Gefahren
  • Computerspiele, Konsolen und andere multimediale Spielmöglichkeiten
  • Handys bei Kindern und Jugendlichen
  • Medienwirkung und Medienkompetenz
  • Aufgaben und Gesetze des Jugendmedienschutzes

Kosten:
Das Programm wird im Schuljahr 2013/14 von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und dem Land Brandenburg gefördert. Zur vollständigen Deckung der Kosten ist ein geringer Eigenbeitrag in Höhe von ca. 40 Euro wünschenswert.

Kontakt:
Interessierte Schulen, Kindertagesstätten und andere Veranstalter, auch Elternvertreter und Bildungseinrichtungen können sich ab sofort unter der www.eltern-medien-beratung.de über das Angebot informieren.
Anfragen für Elternveranstaltungen können an die E-Mail-Adresse anfragen@eltern-medien-beratung.de gesendet werden.
Wenn Sie auf Referent_innen Chill out als Eltern-Medien-Berater_innen zurückgreifen möchten, können Sie uns auch direkt anmailen!

Quelle: Landesjugendamt Brandenburg

Steriles Spritzbesteck für Gefangene!

Die Deutsche AIDS-Hilfe fordert die deutschen Justizvollzugsanstalten auf, Gefangenen Zugang zu sterilem Spritzbesteck als Schutz vor HIV und Hepatitis zu gewähren. Unterstützt wird die Initiative vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, dem Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit und von akzept e. V. 

Chill out e.V. unterstützt die Aktion selbstverständlich ebenfalls.

Die Website „Saubere Spritzen für Gefangene“ sucht dringend Unterstützer/innen, die die Forderung unterzeichnen oder auch am 10.12.2013 (Tag der Menschenrechte) eigene Aktionen starten. Auf der Seite finden Sie Interviews mit Heino Stöver, einen Beitrag vom NDR und weitere Infos rund um die Spritzenvergabe in Haft und die geplanten Aktionen: www.drogenundmenschenrechte.de