Koma-Trinken in Brandenburg geht zurück

Trendwende: Weniger Jugendliche landen mit Alkoholvergiftung in Kliniken
MAZ, 29.10.2012
Von Marion Kaufmann

POTSDAM – Das Phänomen des Rauschtrinkens unter Jugendlichen in Brandenburg geht zurück. 2010 landeten nach dem Familienbericht der Landesregierung 268 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren mit einer akuten Alkoholvergiftung im Krankenhaus. 2006 waren es noch fast 100 Fälle mehr (360). Deutschlandweit stieg die Zahl im genannten Zeitraum um fast 36 Prozent auf rund 21 900 Fälle. … Die Suchtbeauftragte der Landesregierung, Ines Weigelt-Boock, will dementsprechend noch keine Entwarnung geben: „Dass die Zahlen insgesamt zurückgehen, ist zwar erfreulich, aber natürlich gibt es eine hohe Dunkelziffer. Nicht jeder Rauschtrinker landet auch im Krankenhaus.“

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Schlau statt blau
Marion Kaufmann über die Trendwende beim Koma-Trinken in Brandenburg
MAZ, 29.10.2012

Jugendliche, die mit mehr als zwei Promille auf dem Markplatz aufgelesen werden, Kinder, die nach einem Zechgelage vom Notarzt abgeholt werden müssen: Auch in Brandenburg gab es immer wieder Meldungen über junge Rauschtrinker. Wie die Krankenhausstatistik zeigt, scheint das Problem kleiner zu werden. Deutlich weniger Jugendliche als noch vor sechs Jahren landen berauscht in einer Klinik. … Diese Mischung aus Prävention und Repression hält offensichtlich einige Jugendliche vom Koma-Trinken ab. An dem Erfolg sollte man festhalten – und die Trendwende nicht als Anlass nehmen, um bei den Maßnahmen zu kürzen.

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