Alkohol, Medikamente, Drogen: Zahl der süchtigen Senioren steigt

Von Jana Hauschild
Spiegel Online, 26.11.2013

Immer mehr Menschen im Rentenalter greifen im Übermaß zu Alkohol, Schmerzmitteln und Schlaftabletten. Häufig werden die Anzeichen für eine Abhängigkeit als Alterserscheinungen abgetan. Doch für eine Behandlung ist es nie zu spät, sie kann kostbare Lebensjahre schenken.

Immer, wenn sie morgens schlecht gelaunt aufwachte, gönnte sich Erna Müller* ein Glas Sekt. Und das war sehr oft. Dann noch eins, nicht selten auch eine ganze Flasche. Immer häufiger. An diesen Tagen verbrachte die 79-Jährige mehrere Stunden vor dem Fernseher, überließ ihrer Tochter wichtige Aufgaben und Einkäufe.

Müller ist eine von rund 400.000 Menschen in Deutschland, die über 60 Jahre alt sind und ein Alkoholproblem haben. Mindestens viermal so viele Senioren, weit mehr als eine Million, gehen ebenso problematisch mit Medikamenten um.

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Hintergrund:
Sucht im Alter: „Für eine Behandlung ist es nie zu spät“ [Spiegel Online, 26.11.2013]