15 Jahre Chill out e.V.

Am 23.11.2012 beging der Chill out e.V. in einer Veranstaltung im freiLAND sein 15-jähriges Jubliäum. Anlässlich der 15-Jahres-Feier erschienen in den Postdamer Medien folgende Berichte.

Bericht bei Potsdam TV vom 23.11.2012

„Aufklärung – ab drei Jahren“

Interview mit Geschäftsführer Rüdiger Schmolke in der PNN vom 23.11.2012

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Wie kam es zur Gründung von Chill out?

Auf eine Initiative von Sozialpädagogik-Studenten der Fachhochschule Potsdam im Jahr 1997. Sie wollten ein explizit niedrigschwelliges Angebot für Konsumenten illegaler Drogen aufbauen, da sie dort eine Lücke in Potsdam sahen. Anfangs war das alles ehrenamtlich. Von Beginn an hatte Chillout das Konzept der akzeptierenden Drogenarbeit, bei der der Drogenkonsum nicht verurteilt oder bewertet wird. Das ist die Voraussetzung, um vielen Menschen überhaupt Hilfe zukommen lassen zu können. Das wird leider oft missverstanden, nach dem Motto: Die finden ja jeden Drogenkonsum in Ordnung. Vor allem als Chillout startete, kursierten Vorurteile, dass da alle selber Drogen nehmen würden, vereinzelt höre ich das sogar noch heute. Aber über die Jahre konnten wir beweisen, dass uns dieser Ansatz wichtig ist, um verantwortungsvoll mit unseren Klienten und Zielgruppen umzugehen und bei ihnen ein Nachdenken über den Konsum zu erreichen.

Wer kommt vor allem zu Ihnen?

Wir beraten natürlich alle Altersgruppen, aber der Schwerpunkt liegt auf Kindern und Jugendlichen. Es ist daher ein großer Erfolg, dass wir seit diesem Jahr im Freiland-Gelände sitzen, wo wir näher an der Lebenswelt der Jugendlichen dran sind. Chillout hat ja eine lange Odyssee hinter sich: Anfangs saß die Stelle in einem abrissreifen Weberhäuschen in der Karl Liebknecht-Straße, danach ging’s in die Watt-Straße, dann waren wir viele Jahre in der Feuerbach-Straße und ab 2006 im Haus der Jugend.

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