Ausfall der offenen Beratungszeit am 8. Juni 2021

Aufgrund einer Teamklausur können wir am heutigen Dienstag, den 8. Juni 2021 keine offene Beratungszeit zwischen 14 und 19:30 Uhr anbieten.

In dringenden Fällen sind wir jedoch über unsere E-Mailadresse: chillout@chillout-pdm.de und in der Zeit von 16 bis 18 Uhr über unsere Online-Beratung (rechts unten hier auf der Webseite) erreichbar.

Ab Mittwoch, den 9. Juni sind wir wie gewohnt telefonisch unter 0331 2879 1258 und während der offenen Beratungszeitt von 17 bis 19:30 Uhr in der Friedrich-Engels-Str. 22, 14473 Potsdam zu erreichen!

Das Team des Chill out e.V.

Stellenausschreibung

Sozialpädagogische Fachkraft Suchtprävention/Suchtberatung Stellenumfang 20 bis 30 Wochenstunden (50%-75% VBE). 

Für die Mitarbeit in der Potsdamer Fachstelle für Konsumkompetenz suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens ab September 2021 eine Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in (Diplom oder BA Fachhochschule oder gleichrangige Hochschulabschlüsse mit suchttherapeutischer Zusatzqualifikation) für die Suchtpräventionsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und Multiplikator*innen-Fortbildungen. Bei der Stelle handelt es sich um eine Mutterschutz-/Elternzeitvertretung, die auf mind. 1 Jahr befristet ist.

Die Wochenarbeitszeiten können zwischen 20 und 30 Stunden betragen. Die Aufnahme der Arbeit ist zum 01.07. oder 01.08.2021 geplant.

Der Chill out e.V. ist gemeinnützig und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Wir bieten seit 20 Jahren akzeptierende Jugend-, Drogen- und Sozialarbeit an den Schnittstellen von Gesundheitsförderung, Prävention und Suchthilfe. Wir fördern Selbstbestimmungs- und Selbstermächtigungspotentiale von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und vermitteln Lebens- und Risikokompetenz. Chill out e.V. ist religionsunabhängig und überparteilich und arbeitet stark sozialraum-, netzwerk- und lebensweltorientiert. 

Die Fachstelle für Konsumkompetenz arbeitet niedrigschwellig, akzeptierend, hoch partizipativ und projektorientiert. Von ihrer Arbeit profitieren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, indem sie sich Informationen zu konsumbezogenem Verhalten und dessen Risiken, eine kritische Einstellung zu Konsum und Lebens-, Risiko- und Konsumkompetenzen aneignen. 


Das Aufgabenprofil umfasst:

  • Konzeption, Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Workshops, Fortbildungen und längerfristigen Projekten insbesondere im Bereich
    • Risikokonsum und (Entstehung von) Abhängigkeit
    • Kinder aus suchtbelasteten Familien
  • Durchführung von Informations- und Beratungsgesprächen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, deren Eltern und weiteren Bezugspersonen zur Klärung (konsumbezogener) individueller Problemlagen
  • Beratungen von Multiplikator*innen zur Suchtprävention
  • Adäquater Umgang mit Hinweisen auf mögliche Kindeswohlgefährdungen
  • Mitarbeit in Fachgremien, Vernetzungsarbeit mit Kooperationspartner*innen

Wir erwarten:

  • Solidarisches Grundverständnis und wertschätzender Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch in schwierigen Lebenslagen und mit multidimensionalen Problemlagen.
  • Empathische Kommunikation mit Drogengebraucher*innen und deren Angehörigen und Bezugspersonen. 
  • Identifikation mit dem Leitbild des Trägers, den Grundsätzen der akzeptierenden Arbeit und den im Kulturzentrum freiLand gelebten Grundwerten. 
  • Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Motivation zur Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen sowie Bereitschaft zur sorgfältigen Dokumentation der Arbeit.
  • Kenntnis partizipativer, interaktiver und ressourcenorientierter Methoden
  • Sicherer Umgang und hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Eltern und weiteren Bezugspersonen.
  • Wenn möglich Beratungskompetenzen nach einem systemischen Ansatz und eventuell sogar eine suchttherapeutische Ausbildung.
  • Erfahrung in der Konzeption und eigenständigen Durchführung von Angeboten sowie ein souveräner Umgang mit Selbstorganisation.
  • Keine Angst vor technischen Geräten und Computerprogrammen.

Bewerbungen von Menschen mit fremdsprachlichen Kompetenzen und mit Migrationshintergrund sind besonders willkommen. Menschen mit seelischer oder körperlicher Beeinträchtigung werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Aufgrund unserer Vorstellungen von einem geschlechterparitätisch besetzten Team wünschen wir uns gern eine weiblich gelesene Kolleg*in.

Wir bieten:

  • Arbeit bei einem gemeinnützigen, stark emanzipatorisch orientierten, engagierten Träger in einem Netzwerk von innovativen Partner*innenorganisationen
  • Ein kreatives Arbeitsfeld mit zahlreichen Möglichkeiten zur Entwicklung von eigenen Ideen, Projekten und Kompetenzen
  • Kollegiale Beratung, Supervision und Unterstützung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • Eine Bezahlung angelehnt an den TvöD SuE 11 oder 12 (je nach Qualifikation)

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis 15.06.2021 an: chillout@chillout-pdm.de

Alle Unterlagen erbitten wir digital einzureichen, bitte keine postalische Zusendung von Unterlagen.

  • Format: .PDF, .DOC/DOCX oder .ODT
  • Form: Bewerbungs-/Motivationsschreiben und tabellarischer Lebenslauf. 
  • Bitte verzichten Sie auf die Einbindung oder Zusendung eines Fotos.
  • Bitte geben Sie den gewünschten Umfang der Mitarbeit in Wochenstunden an. 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Vorstand und Geschäftsführung des Chill out e.V.

Rauschfunk 13 – Drogenhandel 3.0

Vom Koks-Taxi bis zum Drogen-U-Boot: Das klassische Bild des Straßendealers ist längst überholt, wenn wir uns die gegenwärtigen Auswüchse des Schwarzmarktes ansehen. Immer mehr Menschen bestellen Drogen im Internet, entweder über das Darknet, Messengerdienste wie Telegram oder über soziale Netzwerke wie Instagram. Wie das funktioniert und mit welchen Vor- und Nachteilen dies jeweils aus Konsument*innen-Sicht verbunden ist, das beleuchten Anika und Erik in dieser Sendung, die sich dem Thema Drogen einmal ganz aus betriebswirtschaftlicher Sicht widmet.

Playlist

  • „I’m Waiting For The Man” (Velvet Underground)
  • „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ (Falco)
  • “Crystal Meth in Brandenburg” (Grim104)
  • “Alles wird teurer” (Blockflöte des Todes)
  • „Pusherman“ (Curtis Mayfield)
  • “I Don’t Like The Drugs (But The Drugs Like Me)” (Marilyn Manson)
  • „Die Zaubersteuer“ (Götz Widmann)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Shownotes

Rauschfunk 12 – Medikamente und ihre Schattenseiten

Wie kann man von Paracetamol sterben? Warum werden ältere Patienten immer wieder Opfer von „Verschreibungskaskaden“? Was passiert, wenn Apotheken-Kunden gefälschte Tilidin-Rezepte vorlegen? Und was macht man eigentlich mit überlagerten Tabletten? Diese und viele andere Fragen beschäftigen Erik und Eli – ihres Zeichens Apothekerin – in der aktuellen Folge von Rauschfunk, wo es einmal nicht um illegalisierte Drogen gehen soll, sondern um Medikamente, die man mit und ohne Rezept in der Apotheke bekommen kann.

Diese Folge entstand am 5. Dezember im Rahmen des digitalen Lalonova-Festivals.

Playlist

  • „Drug Dealer“ (Macklemore)
  • “Medication” (Primal Scream)
  • “Mothers Little Helper” (The Rolling Stones)
  • “Take Pills” (Panda Bear)
  • “Doctor Robert” (The Beatles)
  • “Ritalin/Medikinet” (Kraftklub)
  • “Meds” (Placebo)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Shownotes

Rauschfunk 11 – GHB/GBL

GHB/GBL, Liquid Ecstasy, K.O.-Tropfen oder einfach nur „G“ – viele Namen, unter denen sich eine Substanz verbirgt, die in den vergangenen Jahren zunehmend kontroverser diskutiert wurde. Berichte von schwerer Sucht, Todesfällen, Missbrauch als „Rape Drug“ und heftigen Entzügen prägen das öffentliche Bild der Substanz, die dennoch von vielen Menschen gerne als Partydroge genutzt wird.

Natürlich ist GHB/GBL keine unproblematische Droge, dennoch wollen wir uns in unserer aktuellen Sendung dem Thema einmal ganz sachlich und faktenbasiert nähern. Kathi, Lysi und Erik klären auf über Wirkungsweise und Risiken, beleuchten die subkulturelle Bedeutung und die Debatte um GBL im Clubkontext und geben natürlich wie immer viele Hinweise zu Safer Use und Harm Reduction.

Shownotes

Playlist:

  • “Inertia Creeps“ (Massive Attack)
  • “Preferences” (Carlo)
  • “Archangel” (Burial)
  • “Yellow Calx” (Aphex Twin)
  • “Acetone” (The Crystal Method)
  • “Lotus Flower” (Radiohead)
  • “Risingson” (Massive Attack)
  • “Gush” (Trentemoller)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Rauschfunk 10 – Safer Sex

Rauschfunk ist ja vor allem ein Podcast über Drogen, safer use, harm reduction und die Partyszene; ein Thema, dass uns aber bei unserer Arbeit im Partykontext immer wieder begegnet, und eng mit harm reduction verwandt ist, ist Safer Sex. Da auch im 21. Jahrhundert immer noch viel Halbwissen den Diskurs regiert (oder gar nicht erst über Sex gesprochen wird) haben wir unsere aktuelle Sendung einmal komplett diesem Thema gewidmet und räumen dabei mit einigen Mythen und Vorurteilen rund um Kondome, HIV und Prävention auf.

Während der Entstehung dieser Podcast-Folge haben uns die Corona-Entwicklungen mehrmals überholt. Trotzdem sollt ihr nun endlich in den Genuss dieser Sendung kommen!

Aktuell haben die Corona-Vorkehrungsmaßnahmen noch große Gewichtung. Wer vor oder während Corona Sex mit wechselnden Partner*innen hatte bzw. sich jetzt oder bald wieder in feucht-fröhlich-lustvolle Abenteuer stürzen will, sollte sich unbedingt vorher TESTEN lassen! Die vorübergehende Abstinenz oder Reduktion von Sexualkontakten bietet eine einmalige Gelegenheit, STIs einzudämmen. Besorgt euch frühzeitig Termine zum STI-Test!

Und ansonsten haltet euch auf dem Laufenden! Bei der Deutschen Aids-Hilfe findet ihr immer die aktuellsten wissenschaftlichen Empfehlungen zum Umgang mit der aktuellen Risikosituation bezüglich Corona und alles weitere rund um sexuelle Gesundheit.

Shownotes

Mehr rund um Schutz durch Therapie, PEP, PrEP, STI-Tests und alles andere rund um (Safer)Sex:

Ärzt*innen & Co.:

STI/HIV-Test in Potsdam:

Playlist

  • “Hello, I Love You“ (The Doors)
  • “Take You On” (Peaches)
  • “Music To Make Love” (Isaac Hayes)
  • “I Just Had Sex” (Lonely Island)
  • “Taboo” (Gater)
  • “Fuck The Pain Away” (Peaches)
  • “Dangerous” (Warhaus)
  • “Darkroom” (Mule & Man)
  • “River In Me” (Trentemøller)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)