Rauschfunk 15 – Benzos und Hip Hop

Rauschfunk meldet sich nach über einem Jahr Sendepause zurück: Nachdem wir in der letzten Sendung sehr ausführlich über Benzodiazepine gesprochen haben, folgt nun endlich die Folge über die Wechselwirkungen von Benzos und Hip Hop. Erik sprach dazu mit Ada, die schon seit langem Cloud Rap hört und auch in ihrem Umfeld mitbekommen hat, welche Rolle verschreibungspflichtige Medikamente plötzlich in der Hip Hop-Kultur spielten.

Wir erklären, was Cloud Rap ist, erzählen von unserem persönlichem Zugang zu dieser Musik, fragen uns, wieviel Realität und wie viel Pose im Cloud Rap steckt und vergleichen die Rolle von Drogen in anderen Jugendkulturen wie Punk.

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Tracklist

  • „Reserach Benzos“ (Negatiiv OG)
  • „Purple Xanax“ (21 Savage ft. Gucci Mane)
  •  „Xanny“ (Sierra Kidd)
  • „Poppin‘ Pills Thinkin‘ Bout U“ (Lil Peep)

Shownotes

Stellenausschreibung

Sozialpädagogische Fachkraft Suchtprävention /Suchtberatung / überregionale Suchtprävention (Stellenumfang 20 bis 30 Wochenstunden)

Für die Mitarbeit in der Potsdamer Fachstelle für Konsumkompetenz sowie der überregionalen Suchtpräventionsfachstelle West-Brandenburg suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in (Diplom oder BA Fachhochschule oder gleichrangige Hochschulabschlüsse) für die Suchtpräventionsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bei der Stelle handelt es sich um eine befristete Krankheitsvertretung bis voraussichtlich Ende 2022.

Der Chill out e.V. ist gemeinnützig und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Wir bieten seit 2 Jahren akzeptierende Jugend-, Drogen- und Sozialarbeit an den Schnittstellen von Gesundheitsförderung, Prävention und Suchthilfe. Wir fördern Selbstbestimmungs- und Selbstermächtigungspotentiale von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und vermitteln Lebens- und Risikokompetenz. Chill out e.V. ist religionsunabhängig und überparteilich und arbeitet stark sozialraum-, netzwerk- und lebensweltorientiert. 

Die Fachstelle für Konsumkompetenz Potsdam, sowie die überregionale Suchtpräventionsfachstelle West-Brandenburg arbeiten niedrigschwellig, akzeptierend, hoch partizipativ und projektorientiert. Von ihrer Arbeit profitieren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, indem sie sich Informationen zu konsumbezogenem Verhalten und dessen Risiken, eine kritische Einstellung zu Konsum und Lebens-, Risiko- und Konsumkompetenzen aneignen. 

Das Aufgabenprofil umfasst:

  • Durchführung von Informationsveranstaltungen, Workshops, Fortbildungen und längerfristigen Projekten insbesondere im Bereich
    • Risikokonsum und (Entstehung von) Abhängigkeit (substanzbezogener / nichtstoffgebundener Konsum)
    • Prävention und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen im Setting Schule
    • der überregionalen Suchtpräventionsarbeit
  • Durchführung von Informations- und Beratungsgesprächen mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Bezugspersonen zur Klärung (konsumbezogener) individueller Problemlagen
  • Adäquater Umgang mit Hinweisen auf mögliche Kindeswohlgefährdungen
  • Mitarbeit im Projekt HaLT-reaktiv (Sofortinterventionen bei alkohol- und substanzintoxikierten Kindern und Jugendlichen)

Wir erwarten:

  • Solidarisches Grundverständnis und wertschätzender Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch in schwierigen Lebenslagen und mit multidimensionalen Problemlagen.
  • Identifikation mit dem Leitbild des Trägers, den Grundsätzen der akzeptierenden Arbeit und den im Kulturzentrum freiLand gelebten Grundwerten. 
  • Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Motivation zur Reflexion sowie Bereitschaft zur sorgfältigen Dokumentation der Arbeit.
  • Sicherer Umgang und hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie deren Bezugspersonen.
  • Erfahrungen im Bereich der Präventionsarbeit zum Thema Medienkompetenz.
  • Wenn möglich Beratungskompetenzen nach einem systemischen Ansatz.

Bewerbungen von Menschen mit fremdsprachlichen Kompetenzen und mit Migrationshintergrund sind besonders willkommen. Menschen mit seelischer oder körperlicher Beeinträchtigung werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Aufgrund unserer Vorstellungen von einem geschlechterparitätisch besetzten Team wünschen wir uns gern eine männlich gelesene Kolleg*in.

Wir bieten:

  • Arbeit bei einem gemeinnützigen, stark emanzipatorisch orientierten, engagierten Träger in einem Netzwerk von innovativen Partner*innenorganisationen
  • Arbeit in einem kleinen Team mit einem wertschätzenden Umgang miteinander 
  • Ein kreatives Arbeitsfeld mit zahlreichen Möglichkeiten zur Entwicklung von eigenen Ideen, Projekten und Kompetenzen und Möglichkeiten zum selbstverantwortlichen Arbeiten
  • Vielfältige Möglichkeiten, junge Menschen dabei zu begleiten, einen gesundheitsförderlichen und kompetenten Umgang mit Konsum zu entwickeln
  • Kollegiale Beratung, Supervision, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • Eine Bezahlung angelehnt an den TVöD SuE 11 (je nach Qualifikation)

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis 30.04.2022 an: chillout@chillout-pdm.de

Alle Unterlagen erbitten wir digital einzureichen, bitte keine postalische Zusendung von Unterlagen, bitte verzichten Sie auf die Zusendung eines Fotos.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Vorstand und Geschäftsführung des Chill out e.V.

Rauschfunk 14 – Benzodiazepine

Xanax, Valium, Rohypnol – Medikamente, deren Namen sicher viele schon einmal gehört haben, nicht selten aus negativen Gründen. Alle drei sind Benzodiazepine, die in den letzten Jahren vor allem unter jüngeren Menschen immer populärer geworden sind. Gerade im Hip Hop werden Benzos zum Teil regelrecht gefeiert, ohne die Risiken der Substanzen zu reflektieren. Grund genug für Eli, Peter und Erik, in gewohnt gründlicher Manier mit allen Mythen und Halbwahrheiten rund um Benzodiazepine aufzuräumen und einen Einblick zu geben in Wirkungsweisen, Risiken, Erfahrungsberichte, Konsummotive und den rechtlichen und medizinischen Status von Benzos.

Das umfangreiche Thema Benzos in der Pop- und Hip Hop-Kultur haben wir auf eine Extra-Sendung verlagert, die demnächst erscheinen wird.

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Playlist

  • „Xanax Damage“ (Future)
  • „We Think Too Much” (Lil Peep)
  • “Valium” (Lisa Mitchell)
  • “Eisblock” (Yung Hurn)
  • “Xanny” (Billie Eilish)
  • „XO Tour Llif3“ (Lil Uzi Vert)

Shownotes

Rauschfunk 13 – Drogenhandel 3.0

Vom Koks-Taxi bis zum Drogen-U-Boot: Das klassische Bild des Straßendealers ist längst überholt, wenn wir uns die gegenwärtigen Auswüchse des Schwarzmarktes ansehen. Immer mehr Menschen bestellen Drogen im Internet, entweder über das Darknet, Messengerdienste wie Telegram oder über soziale Netzwerke wie Instagram. Wie das funktioniert und mit welchen Vor- und Nachteilen dies jeweils aus Konsument*innen-Sicht verbunden ist, das beleuchten Anika und Erik in dieser Sendung, die sich dem Thema Drogen einmal ganz aus betriebswirtschaftlicher Sicht widmet.

Playlist

  • „I’m Waiting For The Man” (Velvet Underground)
  • „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ (Falco)
  • “Crystal Meth in Brandenburg” (Grim104)
  • “Alles wird teurer” (Blockflöte des Todes)
  • „Pusherman“ (Curtis Mayfield)
  • “I Don’t Like The Drugs (But The Drugs Like Me)” (Marilyn Manson)
  • „Die Zaubersteuer“ (Götz Widmann)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Shownotes

Rauschfunk 12 – Medikamente und ihre Schattenseiten

Wie kann man von Paracetamol sterben? Warum werden ältere Patienten immer wieder Opfer von „Verschreibungskaskaden“? Was passiert, wenn Apotheken-Kunden gefälschte Tilidin-Rezepte vorlegen? Und was macht man eigentlich mit überlagerten Tabletten? Diese und viele andere Fragen beschäftigen Erik und Eli – ihres Zeichens Apothekerin – in der aktuellen Folge von Rauschfunk, wo es einmal nicht um illegalisierte Drogen gehen soll, sondern um Medikamente, die man mit und ohne Rezept in der Apotheke bekommen kann.

Diese Folge entstand am 5. Dezember im Rahmen des digitalen Lalonova-Festivals.

Playlist

  • „Drug Dealer“ (Macklemore)
  • “Medication” (Primal Scream)
  • “Mothers Little Helper” (The Rolling Stones)
  • “Take Pills” (Panda Bear)
  • “Doctor Robert” (The Beatles)
  • “Ritalin/Medikinet” (Kraftklub)
  • “Meds” (Placebo)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Shownotes

Rauschfunk 11 – GHB/GBL

GHB/GBL, Liquid Ecstasy, K.O.-Tropfen oder einfach nur „G“ – viele Namen, unter denen sich eine Substanz verbirgt, die in den vergangenen Jahren zunehmend kontroverser diskutiert wurde. Berichte von schwerer Sucht, Todesfällen, Missbrauch als „Rape Drug“ und heftigen Entzügen prägen das öffentliche Bild der Substanz, die dennoch von vielen Menschen gerne als Partydroge genutzt wird.

Natürlich ist GHB/GBL keine unproblematische Droge, dennoch wollen wir uns in unserer aktuellen Sendung dem Thema einmal ganz sachlich und faktenbasiert nähern. Kathi, Lysi und Erik klären auf über Wirkungsweise und Risiken, beleuchten die subkulturelle Bedeutung und die Debatte um GBL im Clubkontext und geben natürlich wie immer viele Hinweise zu Safer Use und Harm Reduction.

Shownotes

Playlist:

  • “Inertia Creeps“ (Massive Attack)
  • “Preferences” (Carlo)
  • “Archangel” (Burial)
  • “Yellow Calx” (Aphex Twin)
  • “Acetone” (The Crystal Method)
  • “Lotus Flower” (Radiohead)
  • “Risingson” (Massive Attack)
  • “Gush” (Trentemoller)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)