Stellenausschreibung

Psychologische Fachkraft für seelische Gesundheit (m/d/w) (Stellenumfang 20 bis 40 Wochenstunden)

Für die Mitarbeit in der Potsdamer Fachstelle für seelische Gesundheit zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Psycholog*in (oder ähnliche Hochschulabschlüsse) für die präventive und beraterische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Aufgrund des beschränkten Projektzeitraums handelt es sich um eine befristete Stelle bis voraussichtlich 31.12.2023. 

Der Chill out e.V. ist gemeinnützig und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Wir bieten seit 25 Jahren akzeptierende Jugend-, Drogen- und Sozialarbeit an den Schnittstellen von Gesundheitsförderung, Prävention und Suchthilfe. Wir fördern Selbstbestimmungs- und Selbstermächtigungspotentiale von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und vermitteln Lebens- und Risikokompetenz. Chill out e.V. ist religionsunabhängig und überparteilich und arbeitet stark sozialraum-, netzwerk- und lebensweltorientiert. 

Die Fachstelle für seelische Gesundheit ist ein neues Projekt des Trägers, welches das Ziel hat, präventiv das Thema der seelischen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu fördern. Die Fachstelle arbeitet niedrigschwellig, akzeptierend, hoch partizipativ und projektorientiert. Von ihrer Arbeit profitieren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, indem sie sich Informationen zu seelischer Gesundheit, gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen und Strategien der Krisenintervention aneignen.

Das Aufgabenprofil umfasst:

  • Konzeption und Durchführung von Workshops, Fortbildungen und längerfristigen Projekten im Bereich der seelischen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Durchführung von Informations- und Beratungsgesprächen mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Bezugspersonen zur Klärung individueller Problemlagen im Kontext der seelischen Gesundheit sowie Begleitung in der Krisenintervention
  • Adäquater Umgang mit Hinweisen auf mögliche Kindeswohlgefährdungen

Wir erwarten:

  • Wertschätzender und akzeptierender Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch in schwierigen Lebenslagen und mit multidimensionalen Problemlagen. Grundverständnis von den verschiedenen Mandaten insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
  • Identifikation mit dem Leitbild des Trägers, den Grundsätzen der akzeptierenden Arbeit und den im Chill out e.V. gelebten Grundwerten. 
  • Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Motivation zur Reflexion sowie Bereitschaft zur sorgfältigen Dokumentation der Arbeit.
  • Sicherer Umgang und hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie deren Bezugspersonen.
  • Erfahrungen im Bereich der seelischen Gesundheit, Grundverständnis von seelischen Erkrankungen.
  • Wenn möglich Beratungskompetenzen nach einem systemischen Ansatz.

Bewerbungen von Menschen mit fremdsprachlichen Kompetenzen und mit Migrationshintergrund sind besonders willkommen. Menschen mit seelischer oder körperlicher Beeinträchtigung werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Aufgrund unserer Vorstellungen von einem geschlechterparitätisch besetzten Team wünschen wir uns gern eine männlich gelesene Kolleg*in.

Wir bieten:

  • Arbeit bei einem gemeinnützigen, stark emanzipatorisch orientierten, engagierten Träger in einem Netzwerk von innovativen Partner*innenorganisationen
  • Arbeit in einem kleinen Team mit einem wertschätzenden Umgang miteinander 
  • Die Möglichkeit, eine neue Einrichtung aufzubauen und zu gestalten 
  • Ein kreatives Arbeitsfeld mit zahlreichen Möglichkeiten zur Entwicklung von eigenen Ideen, Projekten und Kompetenzen und Möglichkeiten zum selbstverantwortlichen Arbeiten
  • Vielfältige Möglichkeiten, junge Menschen dabei zu begleiten, einen gesundheitsförderlichen und kompetenten Umgang mit der eigenen seelischen Gesundheit zu entwickeln
  • Kollegiale Beratung, Supervision, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • Eine Bezahlung angelehnt an den TVöD SuE 12 (je nach Qualifikation)

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis 31.01.2023 an: chillout@chillout-pdm.de

Alle Unterlagen erbitten wir digital einzureichen, bitte keine postalische Zusendung von Unterlagen, bitte verzichten Sie auf die Zusendung eines Fotos.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Vorstand und Geschäftsführung des Chill out e.V.

Rauschfunk 17 – Die Umweltbilanz von Kokain

Welche Umweltschäden verursacht die Kokain-Produktion? Ließen sich Cocapflanzen auch in Europa anbauen? Und wie realistisch oder wünschenswert wäre Fairtrade-Koks? Diese und andere spannende Fragen diskutierte Erik dieses Mal mit Nikki und Robin von Take Stuttgart. Außerdem sprachen wir über die kulturelle Bedeutung der Cocapflanze in Peru, wo Nikki kürzlich Urlaub gemacht hat.

Shownotes

Rauschfunk 16 – Konterbier und Katzenjammer

Wir alle kennen und hassen ihn: Der Kater nach einer durchzechten Nacht, wenn der Kopf dröhnt, als würde einem ein Karnevalszug über den Schädel marschieren. Vom Konterbier bis zum Rollmops ranken sich viele Mythen um Kater-Vorbeugung, -Ursache und -Bekämpfung: Soll man Bier wirklich nicht auf Wein trinken? Weshalb sollte man auf keinen Fall Paracetamol zur Katerbehandlung nehmen? Und warum ist Elotrans plötzlich ausverkauft? Sissy und Erik klären auf und verraten ihre persönlichen Kater-Tricks.

Shownotes

Rauschfunk 15 – Benzos und Hip Hop

Rauschfunk meldet sich nach über einem Jahr Sendepause zurück: Nachdem wir in der letzten Sendung sehr ausführlich über Benzodiazepine gesprochen haben, folgt nun endlich die Folge über die Wechselwirkungen von Benzos und Hip Hop. Erik sprach dazu mit Ada, die schon seit langem Cloud Rap hört und auch in ihrem Umfeld mitbekommen hat, welche Rolle verschreibungspflichtige Medikamente plötzlich in der Hip Hop-Kultur spielten.

Wir erklären, was Cloud Rap ist, erzählen von unserem persönlichem Zugang zu dieser Musik, fragen uns, wieviel Realität und wie viel Pose im Cloud Rap steckt und vergleichen die Rolle von Drogen in anderen Jugendkulturen wie Punk.

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Tracklist

  • „Reserach Benzos“ (Negatiiv OG)
  • „Purple Xanax“ (21 Savage ft. Gucci Mane)
  •  „Xanny“ (Sierra Kidd)
  • „Poppin‘ Pills Thinkin‘ Bout U“ (Lil Peep)

Shownotes

Rauschfunk 14 – Benzodiazepine

Xanax, Valium, Rohypnol – Medikamente, deren Namen sicher viele schon einmal gehört haben, nicht selten aus negativen Gründen. Alle drei sind Benzodiazepine, die in den letzten Jahren vor allem unter jüngeren Menschen immer populärer geworden sind. Gerade im Hip Hop werden Benzos zum Teil regelrecht gefeiert, ohne die Risiken der Substanzen zu reflektieren. Grund genug für Eli, Peter und Erik, in gewohnt gründlicher Manier mit allen Mythen und Halbwahrheiten rund um Benzodiazepine aufzuräumen und einen Einblick zu geben in Wirkungsweisen, Risiken, Erfahrungsberichte, Konsummotive und den rechtlichen und medizinischen Status von Benzos.

Das umfangreiche Thema Benzos in der Pop- und Hip Hop-Kultur haben wir auf eine Extra-Sendung verlagert, die demnächst erscheinen wird.

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Playlist

  • „Xanax Damage“ (Future)
  • „We Think Too Much” (Lil Peep)
  • “Valium” (Lisa Mitchell)
  • “Eisblock” (Yung Hurn)
  • “Xanny” (Billie Eilish)
  • „XO Tour Llif3“ (Lil Uzi Vert)

Shownotes

Rauschfunk 13 – Drogenhandel 3.0

Vom Koks-Taxi bis zum Drogen-U-Boot: Das klassische Bild des Straßendealers ist längst überholt, wenn wir uns die gegenwärtigen Auswüchse des Schwarzmarktes ansehen. Immer mehr Menschen bestellen Drogen im Internet, entweder über das Darknet, Messengerdienste wie Telegram oder über soziale Netzwerke wie Instagram. Wie das funktioniert und mit welchen Vor- und Nachteilen dies jeweils aus Konsument*innen-Sicht verbunden ist, das beleuchten Anika und Erik in dieser Sendung, die sich dem Thema Drogen einmal ganz aus betriebswirtschaftlicher Sicht widmet.

Playlist

  • „I’m Waiting For The Man” (Velvet Underground)
  • „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ (Falco)
  • “Crystal Meth in Brandenburg” (Grim104)
  • “Alles wird teurer” (Blockflöte des Todes)
  • „Pusherman“ (Curtis Mayfield)
  • “I Don’t Like The Drugs (But The Drugs Like Me)” (Marilyn Manson)
  • „Die Zaubersteuer“ (Götz Widmann)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Shownotes