Rauschfunk 11 – GHB/GBL

GHB/GBL, Liquid Ecstasy, K.O.-Tropfen oder einfach nur „G“ – viele Namen, unter denen sich eine Substanz verbirgt, die in den vergangenen Jahren zunehmend kontroverser diskutiert wurde. Berichte von schwerer Sucht, Todesfällen, Missbrauch als „Rape Drug“ und heftigen Entzügen prägen das öffentliche Bild der Substanz, die dennoch von vielen Menschen gerne als Partydroge genutzt wird.

Natürlich ist GHB/GBL keine unproblematische Droge, dennoch wollen wir uns in unserer aktuellen Sendung dem Thema einmal ganz sachlich und faktenbasiert nähern. Kathi, Lysi und Erik klären auf über Wirkungsweise und Risiken, beleuchten die subkulturelle Bedeutung und die Debatte um GBL im Clubkontext und geben natürlich wie immer viele Hinweise zu Safer Use und Harm Reduction.

Shownotes

Playlist:

  • “Inertia Creeps“ (Massive Attack)
  • “Preferences” (Carlo)
  • “Archangel” (Burial)
  • “Yellow Calx” (Aphex Twin)
  • “Acetone” (The Crystal Method)
  • “Lotus Flower” (Radiohead)
  • “Risingson” (Massive Attack)
  • “Gush” (Trentemoller)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Fortbildung am 31.08./01.09.: Konsumierende Jugendliche mit Fluchterfahrung – Strategien und Methoden zur Aufklärung, Prävention und Beratung

SFBB-Seminar Nr. 2429/20 für Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit aus Berlin und Brandenburg 

31.08. und 01.09.2020 (jeweils 09:45-17:15) im freiLand Potsdam
– Teilnahme ausnahmsweise kostenfrei! –

Drogengebrauch und Suchtverhalten ist nicht nur alters- und genderabhängig sehr unterschiedlich, sondern in hohem Maße auch kulturell geprägt. Das Konsumverhalten und die hierauf bezogen “mitgebrachten” Traditionen und Lebensweisen von Migranten/-innen unterscheiden sich teilweise ganz erheblich von Menschen in Deutschland ohne Migrationshintergrund. Geflüchtete Menschen sind zudem oft von besonders schweren Belastungen betroffen. Migranten/-innen verfügen aber auch über tradierte gesundheitsfördernde Ressourcen, die vor Suchtverhalten schützen und an die wir im Seminar anknüpfen wollen. 

In der Fortbildung führen wir in die Konsummuster und kulturellen Praktiken in verschiedenen Kulturkreisen ein. Kern des Seminars ist es aber, gemeinsam eine Bedarfsanalyse in Ihren Einrichtungen zu machen und Strategien und Methoden zur Aufklärung und Prävention bei Konsum zu vermitteln. Das Seminar widmet sich daher Fragen wie:

  • Welche Substanzen sind in welchen Kulturkreisen verbreitet, welche Schlüsse können wir für die jungen Geflüchteten in Deutschland ziehen?
  • Welche Funktionen kann der Drogenkonsum insbesondere bei jungen geflüchteten Menschen erfüllen, welche besonderen Risiken bringt er mit sich?
  • Welche besondere Motivation und welches Risikoprofil bezüglich des Substanzkonsums haben traumatisierte Menschen?
  • Was nehme ich zum Anlass für eine Ansprache auf das Konsumverhalten, wie gehe ich dabei sensibel und rechtssicher um?
  • Wie lassen sich junge Geflüchtete in geeigneter Weise für die Risiken beim Gebrauch von Alkohol und anderen Drogen sensibilisieren, wie lassen sich Motivation zum Verzicht stärken und verantwortungsvoller Umgang erlernen?
  • Welche weitergehenden Hilfen kann ich anbieten, wohin kann ich vermitteln?

Alle Teilnehmenden erhalten eine Handreichung und Arbeitsblätter.

Teilnahmezahl: Maximal 18
Dozent*innen: Katharina Tietz, Rüdiger Schmolke
Ort: freiLand Potsdam, Friedrich-Engels-Str. 22, 14473 Potsdam 

Die Veranstaltung ist anmeldepflichtig.
Es fällt KEIN Teilnahmebeitrag an!

Zur Anmeldung bitte das SFBB-Formular nutzen (Seminar-Nr.: 2429/20)

Rauschfunk 10 – Safer Sex

Rauschfunk ist ja vor allem ein Podcast über Drogen, safer use, harm reduction und die Partyszene; ein Thema, dass uns aber bei unserer Arbeit im Partykontext immer wieder begegnet, und eng mit harm reduction verwandt ist, ist Safer Sex. Da auch im 21. Jahrhundert immer noch viel Halbwissen den Diskurs regiert (oder gar nicht erst über Sex gesprochen wird) haben wir unsere aktuelle Sendung einmal komplett diesem Thema gewidmet und räumen dabei mit einigen Mythen und Vorurteilen rund um Kondome, HIV und Prävention auf.

Während der Entstehung dieser Podcast-Folge haben uns die Corona-Entwicklungen mehrmals überholt. Trotzdem sollt ihr nun endlich in den Genuss dieser Sendung kommen!

Aktuell haben die Corona-Vorkehrungsmaßnahmen noch große Gewichtung. Wer vor oder während Corona Sex mit wechselnden Partner*innen hatte bzw. sich jetzt oder bald wieder in feucht-fröhlich-lustvolle Abenteuer stürzen will, sollte sich unbedingt vorher TESTEN lassen! Die vorübergehende Abstinenz oder Reduktion von Sexualkontakten bietet eine einmalige Gelegenheit, STIs einzudämmen. Besorgt euch frühzeitig Termine zum STI-Test!

Und ansonsten haltet euch auf dem Laufenden! Bei der Deutschen Aids-Hilfe findet ihr immer die aktuellsten wissenschaftlichen Empfehlungen zum Umgang mit der aktuellen Risikosituation bezüglich Corona und alles weitere rund um sexuelle Gesundheit.

Shownotes

Mehr rund um Schutz durch Therapie, PEP, PrEP, STI-Tests und alles andere rund um (Safer)Sex:

Ärzt*innen & Co.:

STI/HIV-Test in Potsdam:

Playlist

  • “Hello, I Love You“ (The Doors)
  • “Take You On” (Peaches)
  • “Music To Make Love” (Isaac Hayes)
  • “I Just Had Sex” (Lonely Island)
  • “Taboo” (Gater)
  • “Fuck The Pain Away” (Peaches)
  • “Dangerous” (Warhaus)
  • “Darkroom” (Mule & Man)
  • “River In Me” (Trentemøller)

PS: Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Musik aus dem Podcast leider rausschneiden (die Sendung mit Musik war zu hören beim Potsdamer Lokalradio Frrapo)

Jugendhaus OstbloQ ist jetzt digital erreichbar!

Damit wir uns trotz der etwas komplizierteren Zeiten trotzdem begegnen können, haben wir für Euch einen digitalen Jugendclub eingerichtet.
Ich könnt uns (Martin und Patrick) in einem Online-Raum bei Zoom treffen, indem ihr Euch einfach über die Links zu den jeweiligen Zeiten reinklickt.

Erreichbar sind wir:
Montags 16 – 18 Uhr über folgenden Link: https://zoom.us/j/272913984
Mittwochs 11 – 13 Uhr über folgenden Link:  https://zoom.us/j/362931202 
Freitags 18 – 20 Uhr über folgenden Link:  https://zoom.us/j/264718642

Wir freuen uns riesig, Euch mal wieder zu sehen!
Solltet ihr zwischendurch ein Ohr brauchen oder so mal quatschen wollen, schreibt einfach eine Mail an club@chillout-pdm.de oder meldet Euch via Facebook bei uns!

Wir vermissen Euch! Bis ganz bald und bleibt ja alle gesund!

Schließung des “Jugendhaus OstbloQ” bis vorerst 25.05.2020

Liebe Mitmenschen, 
in diesen verrückten Zeiten haben auch wir uns entschlossen den OstbloQ vorerst, bis zum 25.05. zu schließen. Davon sind ebenfalls alle Vermietungen betroffen. Wie es danach weitergeht, werden wir von der weiteren Entwicklung der Corona-Krise abhängig machen müssen.

Bis dahin ist unser Appell an euch, gesund zu bleiben – gelingt derzeit am besten mit einer erhöhten Hygiene und – sofern es möglich ist – mit sozialem Abstand. Trefft Euch digital oder am Telefon und seid füreinander da, auch wenn ihr Euch nicht direkt begegnen könnt.

Unterstützt Menschen aus dem Kiez!!! Egal ob Einkauf, Telefonieren, Hund ausführen oder sonst irgendetwas.

Solidarisiert euch!!!

Meldet Euch gern via E-Mail (club@chillout-pdm.de) oder Facebook (@OstbloQ), wenn ihr in der Zwischenzeit ein Anliegen habt oder mal ein offenes Ohr von uns braucht.

DIGITALER JUGENDCLUB
Wir haben einen digitalen Raum eingerichtet, in dem wir uns treffen können. Der Raum ist folgendermaßen erreichbar:

Montags 16 – 18 Uhr https://zoom.us/j/272913984
Mittwochs 11 – 13 Uhr https://zoom.us/j/362931202
Freitags 20 – 22 Uhr https://zoom.us/j/264718642

Ihr braucht nur auf den Link klicken und schon seid ihr dabei. Damit wir uns hören können, braucht ihr Mikro und Lautsprecher, zum sehen eine Kamera. Über Smartphone sollte das ganz einfach laufen.

Wir freuen uns, Euch entweder digital oder hoffentlich ganz bald persönlich in unseren Hallen im schönen Zentrum-Ost wieder zu sehen!

Eure OstbloQer*innen

Informationen zu den Angeboten der Fachstelle für Konsumkompetenz während der SARS-CoV 2 Pandemie

Die Fachstelle für Konsumkompetenz wird vorerst keine Präventionsveranstaltungen durchführen.

Wir sind aber telefonisch und auf digitalem Weg für Sie erreichbar und können bei Bedarf auch Arbeitstreffen, Informationsgespräche und kleine Veranstaltungen im digitalen Raum durchführen. Sprechen Sie uns dazu einfach an!

Auch in der aktuellen Krise sind wir mit unserem Beratungsangebot für Sie da. Wir werden weiter Beratungsgespräche durchführen und sind bis auf weiteres zu unseren bekannten offenen Beratungszeiten

Dienstags 14 – 19:30 Uhr
Mittwochs 17 – 19:30 Uhr
Donnerstags 14 – 19:30 Uhr

für Beratungsgespräche in unseren Räumen anzutreffen. Wir bitten darum, dass Sie – sollten sie Erkältungssymptome haben – nur telefonisch mit uns in Kontakt treten und darüber hinaus auf die allgemein bekannten Abstands- und Hygieneregeln achten.

Da wir aber direkte Kontakte grundsätzlich soweit es geht minimieren wollen, führen wir auch gern telefonische oder digitale Beratungsgespräche durch. Wir können dafür verschiedene Plattformen nutzen und verschlüsselte telekommunikative Wege anbieten. Treten Sie dazu telefonisch oder via E-Mail mit uns in Kontakt und wir vereinbaren gemeinsam einen Termin.

Ganz neu bieten wir auch ab sofort Online-Beratung an und sind in einem Chat für Beratungsgespräche erreichbar. Dafür klicken Sie rechts unten auf das blaue Feld “Online Beratung”. Die Online Beratung ist zu folgenden Zeiten erreichbar und besetzt:

Dienstags 16 – 18 Uhr
Mittwochs 11 – 13 und 16 – 18 Uhr
Donnerstags 11 – 13 Uhr

Telefonisch erreichbar sind wir wie gewohnt über unsere Bürotelefonnummer 0331 / 287 912 58 und via E-Mail unter chillout@chillout-pdm.de

Bleiben Sie gesund!
Mit herzlichen Grüßen, Ihr*Euer Team der Fachstelle für Konsumkompetenz