ARTIKEL DES MONATS

"Artikel des Monats" Februar 2004


Diese Meldung verursachte heftiges Rauschen im deutschen Blätterwald. Klar, dass diese Begebenheit den Titel "Artikel des Monats" erhält:

12.02.2004
Schülerstreich: Zehn Lehrer essen Haschisch-Kuchen


Ein Haschisch-Kuchen hat zehn Lehrer eines Gymnasiums in Lüneburg vorübergehend außer Gefecht gesetzt. Die Pädagogen der Herderschule aßen am Mittwoch ahnungslos von einem Schokoladen-Kuchen, der vor dem Lehrerzimmer abgestellt wurde. Kurze Zeit später klagten Lehrer über Schwindel und Wahrnehmungsstörungen. Sie kamen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung.
Wer den mit Cannabis versetzten Kuchen gebacken hatte, war bislang nicht bekannt. Es lag nur ein Zettel dabei mit den Worten: "Vielen Dank für alles - guten Appetit". Dem oder den Tätern droht im schlimmsten Fall der Verweis von der Schule, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung am Donnerstag.
Der Schulleiter Peter Homburg erzählte, es sei eine "relativ dramatische" Stimmung aufgekommen. Ein Lehrer "hatte das Gefühl, neben sich zu stehen". Ein anderer rief vom Bahnhof an und sagte, er finde sich nicht mehr zurecht und brauche Hilfe.
Am Donnerstag waren alle zehn Lehrer wieder zu Hause. Einige erholten sich noch von dem Schock und kamen nicht zum Unterricht. Schulleiter Homburg sagte, es handle sich um einem "Einzelfall, der die familiäre Atmosphäre an der Schule und das Vertrauen in die Schüler nicht erschüttern wird".
[Quelle: http://www.heute.t-online.de/ZDFde/druckansicht/0,1986,2104167,00.html ]

Zu seiner Entschuldigung sagte der von der Poliei überführte Ole vor knapp 700 Schülern und 65 Lehrern der Herderschule und anschließend noch einmal vor der Presse:
"Vor einigen Tagen habe ich großen Mist gebaut". Der Haschischkuchen habe Lehrer verletzt und geschädigt. Der Gebrauch von Drogen sei nicht lustig. "Ich hielt es anfänglich für einen lustigen Scherz", erklärte der schlaksige Blondschopf, "aber ein Streich ist nur dann lustig, wenn niemand zu Schaden kommt."
[Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,286628,00.html]

Chill out verurteilt: entschieden diesen Akt der unfreiwilligen Drogenaufnahme als Angriff gegen die Selbstbestimmung des Individuums über seinen eigenen Körper.
Chill out weiss:
Drogen und Schule - das passt einfach nicht zusammen!

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